Die ersten Fahrschüler*innen haben bereits ihre Führerscheinprüfung mit unserem Automatik-Fahrzeug hinter sich. Ob ihr euren Führerschein lieber auf einem Schalt- oder Automatik-Fahrzeug machen möchtet, entscheidet ihr natürlich – aufgrund eurer persönlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten – selbst. Über das Für und Wider sprechen wir gerne mit euch. Nur vielleicht schon mal so viel: Erfahrungsgemäß ist das Fahren lernen auf einem Automatik-Fahrzeug etwas einfacher und häufiger kommt ihr mit weniger Fahrstunden aus. Das Auto nimmt euch Aufgaben wie Kuppeln und Schalten ab und ihr könnt euch voll und ganz auf den Trubel auf Europas Straßen konzentrieren. Vielleicht fällt es euch schwer, mit Armen und Beinen gleichzeitig verschiedene Dinge zu erledigen? Vielleicht möchtet ihr lieber weglaufen statt zu fahren, wenn ihr nur das Wort Führerscheinprüfung hört? Beides können Gründe sein, sich auf einem Automatik-Fahrzeug zu versuchen.

Natürlich könnt ihr euch auch noch während eurer Fahrausbildung anders entscheiden. Sprecht dann einfach euren Fahrlehrer an.

Zu beachten gilt, dass ihr nach einer Prüfung auf einem Automatik-Fahrzeug auch nur diese fahren dürft. In eurem Führerschein wird die Schlüsselzahl 78 eingetragen. Damit dürft ihr keine Fahrzeuge mit Schaltgetriebe fahren. Aber: Diese Automatikbeschränkung könnt ihr später jeder Zeit streichen lassen. Dafür meldet ihr euch bei eurer Fahrschule an und lernt in einigen Fahrstunden das Kuppeln und Schalten. Hat der Fahrschulleiter sich davon überzeugt, dass ihr das Schaltfahrzeug sicher durch den Straßenverkehr manövriert und die Verkehrsregeln dabei nicht vergesst, bescheinigt er euch dies und die Automatikbeschränkung wird aus eurem Führerschein gestrichen.